5 Inspirationen für das Neue Jahr!

Inspirationen für das Neue JahrDie Erfahrungen zu machen, die das Leben uns bietet, ist unausweichlich. Ob man sie genießt oder erleidet, ist jedermanns eigene Wahl. via Sergio Bambaren Klick um zu Tweeten

 

Nur noch wenige Tage trennen uns vorm neuen Jahr! Was wird Sie dort erwarten? Was werden Sie erleben? Welche Ziele haben Sie sich gesetzt? Haben Sie sich überhaupt Ziele gesetzt?

Für mich sind die letzten Tage des Jahres immer gepaart mit Innehalten, Zurückschauen und In-mich-hören: Wo bin ich, wo war ich (mag ich was ist), wie möchte ich, dass es wird? Ich lade Sie ein, meine 5 Inspirationen für das neue Jahr zu lesen, einen kurzen Blick zurück zu wagen und dann die Augen kräftig nach Vorne zu richten!

Inspirationen für das Neue Jahr

1. Positive Schlüsse aus Erfahrungen ziehen!

Ich habe diesen Blogpost mit einem Zitat von Sergio Bambaren eröffnet, weil es mich zum Nachdenken anregt. Bereits in meiner frühen Jugend war ich davon überzeugt, dass alles was mir auf den ersten Blick Negatives widerfahren ist, in einem weiteren Moment etwas Positives gebracht hat.

Eine Erfahrung, dessen Produkt nur ich selbst entscheiden kann. In diesem Sinne lade ich Sie ein, Ihre Erfahrungen des letzten Jahres Revue passieren zu lassen und bewusste Entscheidungen zu treffen: erleiden Sie diese oder genießen Sie die Ergebnisse als wertvolle Lernerfahrungen, als positive Veränderungen im Leben?

2. Nicht „Mehr vom Selben“!

An dieser Stelle möchte ich eine kurze Geschichte von Paul Watzlawick (1983, „Anleitung zum Unglücklichsein„, Piper Verlag) zitieren:

Der verlorene Schlüssel

Unter einer Straßenlaterne steht ein Betrunkener und sucht und sucht. Ein Polizist kommt daher, fragt ihn, was er verloren habe, und der Mann antwortet: „Meinen Schlüssel.“
Nun suchen beide. Schließlich will der Polizist wissen, ob der Mann sicher ist, den Schlüssel gerade hier verloren zu haben, und jener antwortet: „Nein, nicht hier, sondern dort hinten – aber dort ist es viel zu finster.“

Watzlawick erzählt diese absurd scheinende Geschichte, um zu zeigen wie man sich mit uralten Mechanismen, die schon ganze Arten zum Aussterben gebracht haben, ins Unglück stürzen kann. Dieser Mechanismus heißt Anpassung. Aus irgendeinem, für die Wissenschaft unerklärlichem Grund, halten die meisten Tiere, wie auch Menschen die Methode, die sie am öftesten zur Lösung eines Problems geführt hat, immer für die beste.

Das Problem ist aber, dass sich die effizienteste Lösung auf Grund veränderter Gegebenheiten immer ändert. Deswegen wird eine Lösung, die keine ist, immer mehr desselben bringen, nämlich nichts.

Das Festhalten an Handlungen und Verhaltensweisen, die irgendwann einmal gut funktioniert haben, bringt Sie nicht weiter. Ja, es ist sogar eine besonders wirkungsvolle Methode um Stillstand zu erreichen. Das Hinterfragen des Bestehenden und das Annehmen von Neuem könnte Ihr Vorsatz für das nächste Jahr sein!

3. Gut genug sein!

Verfolgt uns das Thema nicht unser gesamtes Leben? Beginnend mit der Schule: bin ich gut genug für die Klasse oder diese Schule? Bin ich später gut genug um ein Studium zu beginnen?

Gut genug für diesen oder jenen Job? Gut genug um in der Selbstständigkeit Geld zu verdienen? Ich lade Sie ein, sich nächstes Jahr mit diesem Thema zu beschäftigen. Es kann sehr hilfreich sein, sich zu veranschaulichen, was Sie gut können und ja, dass es gut genug ist!

Ja! Sie sind gut genug! Stoppen Sie das ewige Bewerten und Abwerten! Klick um zu Tweeten

Es wird immer Menschen geben, die in bestimmten Disziplinen oder bei bestimmten Themen besser als Sie sind, lassen Sie sich niemals erzählen, dass Sie das weniger wertvoll macht! Gerade in einer Zeit wo viele Bereiche durch das Internet transparent sind, wo Angebote vergleichbar sind, wo wir das Gefühl bekommen kopierbar zu sein, gerade jetzt möchte ich Sie dazu anregen sich vorzusagen „Ja ich bin gut genug!“.

Egal wie viele theoretisch etwas besser können als Sie, die Art und Weise wie Sie etwas tun, kann niemand kopieren. Sie sind Sie. Sie tun alles mit den Anteilen Ihrer Persönlichkeit und das ist gut genug! Andere können nie ein Maßstab für Ihren eigenen Wert sein – lassen Sie das nicht zu.

4. Seien Sie neugierig!

Wieder habe ich im Buch von Sergio Bambaren („Die Heimkehr des träumenden Delphins„) eine Textstelle gefunden, die ich Ihnen als Inspiration weitergeben möchte:

„Aber wenn man glaubt, dass es Grenzen gibt für das, was man im Leben tun kann, dann wird man ganz sicher innerhalb dieser Grenzen bleiben.“

Wo sind Ihre Grenzen? Was halten Sie für unmöglich? Gibt es Träume, Visionen, die Sie vielleicht schon lange bei Seite gelegt haben, weil Sie diese für unrealistisch halten? Seien Sie neugierig und kommen Sie diesen Themen auf die Spur.

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Tasten Sie sich langsam heran und schauen Sie wo die Grenzen tatsächlich liegen, ob es überhaupt welche gibt? Egal ob es sich um ein neues Projekt handelt, eine Stelle mit höherem Gehalt, die Gründung einer Familie oder die Lösung eines lang bestehenden Konflikts. Haben Sie keine Angst vor den gedachten Grenzen, sondern befeuern Sie die Neugierde nach neuen Wegen.

5. Bei sich selbst bleiben!

Sie ist so und so, er ist ganz anders und die da drüber trägt wieder einmal das schreckliche Kleid. Stopp! Halten Sie inne und überlegen Sie was Bewertung anderer Personen mit Ihnen macht. Warum ist es Ihnen wichtig Vergleiche zu ziehen, zu entscheiden ob er/sie besser oder schlechter ist?

Wir wachsen mit Bewertungen und Vergleichen auf. Unser Schulsystem ist durch Noten ausgerichtet genau das zu tun: Ihnen zu sagen wie Sie sind. Später im Berufsleben ebenfalls: Beförderung ja/nein, neuer Dienstwagen ja/nein, etc.

Tun Sie sich selbst nächstes Jahr etwas Gutes und versuchen Sie auf Bewertung zu verzichten. Bleiben Sie bei sich selbst und hören Sie in sich hinein: was löst es bei mir aus, wenn mein Gegenüber so oder so handelt, denkt, fühlt oder tut? Warum macht mich das wütend/traurig/froh/glücklich? Haben Sie das Gefühl etwas in einer Situation sagen zu müssen, dann starten Sie die Sätze mit „Das Gesagte löst bei mir …. aus“, „Aus meiner Sicht…“ statt „Sie sind …“!

Ich hoffe ich konnte Sie durch diese 5 kurzen Inspirationen zum Nachdenken anregen. Alles Gute für Ihre Jahresplanung, haben Sie noch Fragen an mich? Dann kontaktieren Sie mich hier. 

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