Empathisch und erfolgreich: Grenzen setzen im Job für sensible Menschen

Empathisch und erfolgreich:
Grenzen setzen im Job für sensible Menschen

Als sensibler Mensch kann es schwierig sein, im Job Grenzen zu setzen und sich durchzusetzen. Oftmals möchtest du Konflikte vermeiden und anderen nicht vor den Kopf stoßen. Doch auch als empathischer Mensch ist es wichtig, klare Grenzen zu setzen, um sich selbst zu schützen und erfolgreich im Beruf zu sein. In diesem Artikel gebe ich dir Inspirationen und konkrete Beispiele, wie du anderen im Job Grenzen setzen kannst und erzähle dir von meinem persönlichen Weg als sensible und erfolgreiche Unternehmerin.

Sehr lange, eigentlich viel zu lange, dachte ich meine Sensibilität, meine Empathie und meine Fähigkeit viel zu fühlen, seien meine größten Schwächen. Viel zu oft holte mich die Scham ein, wenn ich plötzlich in schwierigen Situationen Tränen in den Augen hatte oder bei freudigen Ereignissen im Gesicht schwitzte vor lauter Aufregung. Erst durch die Beschäftigung mit meiner eigenen Persönlichkeit und meinem Weg Selbstreflexion zu betreiben, besserte sich mein Verhältnis zu mir selbst. Ich begann Schritt für Schritt meine Empathie und Sensibilität als Stärke wahrzunehmen. 

Wie ein Fisch im Wasser? 

Dabei führte ich mir vor Augen, dass ich vielleicht noch nicht in meinem natürlichen Lebensraum angekommen bin. Gleich nach der Diplomierung nahm ich Jobs an, die mir sehr viel abverlangten. Ich war Teil von Teams, die zerstritten waren, wo kein Vertrauen eine Basis herstellte oder interne Intrigen in der Firma Schwierigkeiten bereiteten. Ich arbeitete für Menschen und Themen, die nicht meine Werte widerspiegelten und es mir schwer machten den Sinn in meiner Tätigkeit zu sehen. 

Erst nach und nach fand ich heraus was zu meiner Persönlichkeit, zu meinen Stärken und Bedürfnissen passt. Ich traf aktiv Entscheidungen den Job zu wechseln und fand Menschen mit denen Arbeit wirklich Freude bereitete. Später ging ich sogar noch einen Schritt weiter und machte mich mit den Themen selbstständig, die tief in meinem Inneren verankert sind. So startete ich mein Business mit loesungsorientiert.at und unterstütze seither Teams, Gruppen und Communities zuversichtlich gemeinsam Lösungen zu finden. Helfe Führungspersonen Konflikte zu lösen, Menschen in Eigenverantwortung zu begleiten und Zusammenarbeit zu fördern. Ich hatte meinen Teich endlich gefunden und mir ein Ökosystem geschaffen, das es mir als sensible Person besser ermöglichte meinen Weg in ein erfolgreiches Berufsleben zu gehen.

Heute habe ich meinen "Teich" gefunden, um als sensible Person beruflich erfolgreich zu sein.

Grenzen setzen, um erfolgreich zu sein

Warum schreibe ich hier über das Grenzen setzen im Zusammenhang mit "emphatisch und erfolgreich"? Ganz einfach: ich erlebe es immer wieder, dass sich sensible Personen in Konflikten gerne zurückziehen, den Schwierigkeiten aus dem Weg gehen oder von dominanteren Persönlichkeiten überrollen lassen. Dabei wäre ihr Input maßgeblich für die Lösung des Konflikts. Aus eigener Erfahrung weiß ich wie schwer es ist, sich als empathische Person durchzusetzen, weil man die andere Seite nur allzu gut versteht und sich schwer tut die eigenen Bedürfnisse und Interessen durchzusetzen. 

Genau deswegen möchte ich dir hier eine Sammlung an Inspirationen geben, was du konkret tun kannst, um dich als empathische oder sensible Persönlichkeit durchzusetzen und Grenzen zu setzen:


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Ideen, um als sensibler Mensch Grenzen im Job zu setzen

Wenn es um den Umgang mit Konflikten im Beruf geht, können empathische und sensible Menschen, wie du,  oft vor einer Herausforderung stehen. Sie möchten niemanden verletzen oder unangenehm auffallen und neigen daher dazu, Konflikte zu vermeiden oder sich zurückzuhalten. Allerdings kann ein konstruktiver Umgang mit Konflikten sehr wichtig sein, um langfristig erfolgreich und zufrieden im Beruf agieren zu können.

Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, Grenzen setzen zu können. Denn wer klare Grenzen setzt, signalisiert anderen, was in Ordnung ist und was nicht. Dies kann dazu beitragen, Konflikte gar nicht erst entstehen zu lassen oder sie frühzeitig zu erkennen und konstruktiv zu lösen. 

Reflektiere deine eigenen Bedürfnisse

Bevor du Grenzen setzen kannst, ist es wichtig, dich selbst zu kennen. Reflektiere deine eigenen Bedürfnisse und Werte und überlege, welche Verhaltensweisen und Situationen im Job stressen oder unangenehm berühren. So kannst du deine Grenzen klarer definieren und signalisieren.

Reflexionsfragen: 

  • Welche Situationen bereiten dir im Job am meisten Stress? Welche Gefühle löst es bei dir aus? 
  • Welche Verhaltensweisen empfindest du als angenehm und welche als unangenehm? 
  • Welche Handlungen setzen dich unter Druck? 

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Setze dir klare Ziele 

Überlege dir, welche Ziele du im Job oder Beruf erreichen möchtest und welche Verhaltensweisen anderer Menschen dabei hilfreich oder hinderlich sind. Formuliere deine Ziele konkret und kommuniziere sie gegebenenfalls auch an Kolleginnen und Kollegen oder deinen Vorgesetzten.

Tipp: Die Kommunikation deiner Ziele erfolgt als Bitte an andere. Den Satz könntest du einleiten mit "Mir ist wirklich wichtig, dass..... darum bitte ich dich / euch, um ...". Sprich von Handlungen und Verhaltensweisen und bleibe in der ICH Form.

Kommuniziere deine Grenzen

Wenn du deine Grenzen kennst, ist es wichtig, sie auch zu kommunizieren. Achte dabei auf eine respektvolle und konstruktive Kommunikation. Vermeide Vorwürfe oder Angriffe und formuliere deine Bedürfnisse und Wünsche klar und verständlich.

Tipp: In meinem "Wie sag ich es?" Workbook gebe ich dir konkrete Hinweise darauf, wie du dein Anliegen klar und deutlich formulierst. 

Formuliere klare Erwartungen

Teile anderen klar mit welche Erwartungen du hast. Das kann für dich eine Herausforderung sein, das ist mir bewusst. Es wird dir jedoch helfen das zu bekommen, was du dir wünscht.

Beispiel: Wenn dein Kollege dir immer lange von persönlichen Erlebnisse berichtet, du das zwar nett findest, aber dadurch Arbeitszeit verlierst, dann ist es wichtig seine und deine Erwartung anzupassen. Teile ihm mit, dass du dich gerne mit ihm privat unterhältst, jedoch nur ein bestimmter Zeitrahmen dafür zur Verfügung steht, weil du sonst mit deiner Zeit ins Schleudern gerätst.

Auch mir fällt es nicht immer leicht klare Erwartungen zu kommunizieren und ganz ehrlich mit mir selbst zu bleiben. Viel zu oft sage ich noch Ja, wobei ein Nein mir hilfreicher sein würde. Es ist ein lebenslanger Lernprozess, gerade als sensibler und empathischer Mensch! 

Bleibe authentisch

Setze deine Grenzen auf eine Weise, die zu deiner Persönlichkeit und deinem Kommunikationsstil passen. Verbiege dich nicht, um anderen zu gefallen oder um Konflikten aus dem Weg zu gehen. Bleibe authentisch und sage, was du denkst und fühlst.

Übe konstruktive Kritik

Wenn du Feedback geben möchtest, achte darauf, es konstruktiv zu formulieren. Gib klare und sachliche Rückmeldungen und biete gegebenenfalls Lösungsvorschläge an.

Übe dich im NEIN sagen


Mir hat die Erkenntnis sehr geholfen: jedes NEIN zu anderen, ist ein JA zu einem selbst. Ich weiß wie schwer es ist eigene Zeitressourcen im Blick zu behalten und doch gilt es bewusste Entscheidungen zu treffen. Wie viel Zeit möchtest du womit verbringen? Was ist dir wichtig im Job bzw. im beruflichen Umfeld? Wo fühlst du definitiv ein JA und wo ist es doch nur ein Naja... dann lieber wertschätzend NEIN sagen.

Beispiele:

  • "Ich schätze dein Angebot wirklich sehr, aber ich muss in diesem Moment nein sagen, da es nicht in meine aktuellen Prioritäten passt."
  • "Ich möchte dir ungern absagen, aber ich denke es wäre nicht fair von mir, etwas zuzusagen, das ich nicht zu 100% erfüllen kann. Deshalb muss ich leider ablehnen."
  • "Ich schätze unsere Zusammenarbeit sehr, aber ich muss leider ablehnen, da ich bereits sehr viele Projekte habe und ich befürchte, dass ich mich übernehmen würde."

Fazit

Als empathischer Mensch ist es wichtig, klare Grenzen zu setzen, um im Job erfolgreich zu sein und sich selbst zu schützen. Indem du klare Erwartungen formulierst, konstruktiv kommunizierst, "Nein" sagst, Aufgaben delegierst und Prioritäten setzt, kannst du anderen im Job Grenzen setzen, ohne dabei deinen Empathie und deine Sensibilität zu verlieren. Probiere diese Strategien aus und finde heraus, welche am besten zu dir und deinem Job passen.

Lass mir gerne einen Kommentar da, was für dich bereits gut funktioniert hat und wie du es konkret erreicht hast eine Grenze für dich zu setzen:





DI (FH) Stefanie Jirgal, 3430 Tulln, www.loesungsorientiert.at
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