Mein Jahresrückblick 2022 und welche Impulse ich nach 2023 mitnehme

Mein Jahresrückblick 2022 und welche Impulse ich nach 2023 mitnehme

Der Blick zurück hilft mir meinen Blick nach Vorne zu schärfen. Heute schreibe ich über mein Jahr 2022 und welche Impulse ich mir ins Neue Jahr mitnehme. Ich nehm dich mit hinter die Kulissen von loesungsorientiert.at und lass dich an meinen Plänen für 2023 teilhaben.

Wer bis zum Ende liest, erhält eine besondere Überraschung als Download.

Kurzzusammenfassung

Familienreisejahr

Das Jahr 2022 war genauso speziell wie schon 2021. Von Jänner bis August war ich noch mit meiner Familie auf unserem Segelboot Hakuna Matata quer durch Mittelmeer und Atlantik unterwegs. Mehr zu meinem Familienreisejahr schreibe ich auf www.jirgal.at.

Wiederankommen in Tulln

Ende August bis Dezember kamen wir wieder auf festem Boden in Tulln und langsam aber sicher in unserem neuen Leben an. Derzeit sind Zuhause und Büro noch improvisiert, 2023 soll es hier zu großen Veränderungen und Neuerungen kommen! 

Projekt Stadt des Miteinanders

Das ganze Jahr 2022 habe ich das Stadtentwicklungsprojekt "Stadt des Miteinanders" in Tulln geleitet und betreut. Seit  2021 unterstützt mich Katharina Nast als Stellvertreterin in der operativen Begleitung. Die Zusammenarbeit hat auch 2022 super geklappt. Während sich Katharina vor allem um die Aufgaben vor Ort gekümmert hat - Organisation der Veranstaltung Helden der Herzen, regelmäßige Nachbarschaftstreffen, Vernetzungsveranstaltungen - habe ich an einer Broschüre der Initiative gemeinsam mit der Agentur Friedl & Partner aus Tulln gearbeitet. Diese ist dann im Oktober erschienen und an rund 11.000 Tullner Haushalte verschickt worden. Auch die Aktionen "Aktivsommer für Alle" und "Tullner Adventkalender" konnte ich remote koordinieren. 

TEAMbuilding

Meine Spezialität ist die Arbeit mit Teams und Gruppen. Mein eigenes Dreamteam sind die TEAMbuilder Florian Schober, Barbara Kühne, Peter Gstettner, Gerhard Ortner-Pitzl, Marie-Louise Prinz, Andrea Climaco und einige mehr. Gemeinsam haben wir 2022 so einige virtuelle Veranstaltungen gerockt! (Zu Beginn des Jahres hatten wir ja noch Lockdown) 

Seit meiner Rückkehr Ende August 2022 genieße ich die Zusammenarbeit bei Präsenzveranstaltungen in vollen Zügen. Dabei haben wir Teams bei ihren ersten gemeinsamen Veranstaltungen seit langer Zeit begleitet. Es ging ums wieder gegenseitig begegnen, Freude zusammen erleben, das Teamgefühl wiederbeleben, neue Teammitglieder willkommen heißen, Strategien für 2023 austauschen und viel Emotion verarbeiten.

Die Veranstaltungen waren halbtägig bis mehrtägig in wunderbaren Seminarlocations in Österreich. Eine Tätigkeit, die mir sehr viel Freude bereitet. Ein besonders Highlight war das TEAMbuilding am Gipfel der Rax mit einer internationalen Organisation. 

Seminare, Workshops und Vorträge

2022 durfte ich so einige Seminare, Workshops und Vorträge vor allem zu den Themen wertschätzende Kommunikation und Konfliktmanagement halten. Mit der Akademie Burgenland arbeite ich bereits seit vielen Jahres zusammen, auch die NÖ Kulturbetriebe durfte ich mit mehreren Trainings versorgen. 

Wirtschaftsmediation

Im zweiten Halbjahr habe ich rund fünf Konfliktfälle betreut. Zwei Fälle werden mich auch 2023 beschäftigen. Es gilt kritische Aspekte der Zusammenarbeit zu beleuchten und produktive Veränderungen herbeizuführen.

Nun aber meine Rückschau nach Monaten getrennt:

Jänner

Silvester 2021 / 2022 feierte ich an Bord unseres Segelboots Hakuna Matata am offenen Atlantik. Um Mitternacht hatte ich Nachtschicht und konnte übers Funkgerät "Happy New Year" den in Reichweite befindlichen Seeleuten wünschen. Ein außergewöhnlicher Jahresbeginn! 

Den ersten Monat im Jahr verbrachte ich mit meiner Familie auf Lanzarote. Wir hatten die 5tägige Überfahrt aus Gibraltar geschafft und ließen uns die verbleibenden 3,5 Jännerwochen in der Marina Puerto Calero nieder. Dort krahnten wir das Boot Ende Jänner, damit es eine neues Anti Fouling erhält. 

Beruflich hatte ich alle Hände voll zu tun. In einem von mir betreuten Projekt kochten die Emotionen hoch und ich führte einige Klärungsgespräche über Zoom. Ich war froh, dass wir Februar in Österreich sein würden, denn da konnte ich vor Ort zu einem deeskalierenden Gespräch einladen. 

Teambuildings und Jahreskickoffs fanden Anfang 2022 noch online statt, so moderierte ich einige Veranstaltungen von Lanzarote aus per Zoom oder MS Teams. 

Ende Jänner erwischte mich dann Corona böse. Gerade noch rechtzeitig für den Heimflug wurde ich gesund und konnte in die Reisejahrpause starten. 


Februar

Wir sind für 6 Wochen zurück in Österreich. Immer noch finden die meisten Veranstaltungen online oder mit sehr eingeschränktem Personenkreis statt. Wir veranstalten für Stadt des Miteinanders ein Online Nachbarschaftstreffen mit Melanie Eckl-Kerber von Art Adventure. Darüber hinaus finden Präsenztreffen mit den kommunalen Auftraggebern statt, um die weitere Strategie der Initiative festzulegen. 

Auch für die Sprechstunde Nachbarschaftskonflikte in Tulln führe ich Einzelgespräche mit den beteiligten Kanzleien und evaluiere die Themen und weiteren Schritte. 

Ich führe weitere Auftragsgespräche für Teambegleitung, Prozessbegleitung und Teambuilding. Veranstaltungen und Projekte, die ab Herbst stattfinden. 

Wir nehmen uns viel Zeit für Familie und Freunde, schließlich werden wir noch bis August unterwegs sein. 


März

Bis Mitte März bleiben wir in Österreich und ich bereite für meine ehrenamtliche Tätigkeit als Landesleiterin der NÖ Pfadfinderinnen und Pfadfinder die Landesleiter*innentagung in Ernstbrunn vor. Es ist unsere erste Präsenzveranstaltung seit 2 Jahren und wir erwarten rund 80 Pfadfinder*innen aus Niederösterreich. Weit weniger als in Zeiten vor Corona. 

Bei unserer Rückkehr nach Lanzarote bleiben wir die ersten Tage in einem Appartement, weil unser Boot immer noch am Hartplatz steht. Es gilt zu klären, ob alle Wartungs- und Reparaturarbeiten vollständig erledigt werden konnten. Es tut ehrlicherweise gut wieder in wärmeren Gefielden zu sein. 

In unserem Reisejahr als Familie liegen noch einige Monate vor uns. Die meiste Zeit werden wir auf den kanarischen Inseln, Madeira und Spanien verbringen. Meine berufliche Tätigkeit habe ich in dieser Zeit reduziert, aber nicht gänzlich ruhend gestellt. 

Ich werde die kommunale Initiative in Tulln weiterhin strategisch führen und begleiten, sowie diverse Online Teambuildings und Seminare halten. 


April

Der April 2022 war ein aufregender Monat. Wir sind über Fuerteventura bis nach Gran Canaria gesegelt, wo uns mehrere Freunde und Arbeitskollegen besuchten. Das war eine schöne Abwechslung und die Kinder konnten Freunde treffen. 

Beruflich hatte ich zwei mehrtägige Online Seminare für die Niederösterreichischen Kulturbetriebe, sowie für die Akademie Burgenland. 

Abgesehen davon und der laufenden Betreuung der Stadt des Miteinanders Initiative habe ich keine beruflichen Termine. 

Gemeinsam mit zwei Freunden segeln wir von Gran Canaria nach Teneriffa. Dafür benötigen wir den gesamten Tag. Es wird eine wunderbare Überfahrt (nur beiden Freunden ist ein wenig flau im Magen). Ganz kitschig begleiten uns Delfine am Bug. 


Mai

Im Mai legen wir wieder jede Menge Meilen zurück. Zunächst geht es in den Norden von Teneriffa nach Santa Cruz. Dort erhalten wir eine neue Furling, was einige Tage in Anspruch nimmt. 

Von Teneriffa geht es über mehrere Stunden inklusive einer Nachtfahrt zurück nach Lanzarote. Diese Überfahrt hat es in sich: wir werden alle bis auf meinen Mann schwer seekrank. Ich gehe schon davon aus, dass unsere Kinder auf Lanzarote per Flieger den Rückweg antreten möchten. Es kommt ganz anders. Wieder an Land, renken sich die Mägen ein und wir sind guter Dinge für die Überfahrt nach Madeira, die 3 Tage und Nächte dauern wird. 

Im Mai finden die ersten Vorgespräche für die neue Stadt des Miteinanders Broschüre statt. Ich starte mit der redaktionellen Struktur. 


Juni

Den gesamten Juni verbrachte ich auf der Insel Madeira und Porto Santo. Es war ein wahrlich magischer Abschluss der Reise. Unsere Kinder, sowie unsere Katze flogen Ende Juni alleine nach Österreich zurück. Dies war mit ihnen vereinbart, damit sie den Sommer mit Freunden und Familie genießen konnten bevor sie zurück ins Regelschulsystem kamen. 

Madeira ist ein wunderbarer Ort, wo ich viel Kraft und Inspiration für meine Tätigkeiten sammeln konnte! Schön war auch, dass meine Mutter zu Besuch kam. Dies war nicht selbstverständlich, denn es war ihr erster Urlaub seit Ausbruch der Corona Pandemie und für sie ein großer Schritt! 

Ende des Monats ging es für uns zurück an die Festlandküste Spaniens. Eine Überfahrt von 5 Tagen und Nächten, welche nur mein Mann und ich zu zweit erlebten. 


Juli

Im Juli erreichten wir Gibraltar und die Festlandküste Spaniens. Ein großer Brocken lag hinter uns: der atlantische Ozean. Nun ging es weiter im Mittelmeer bis Barcelona. Wir hatten dafür bis Anfang August Zeit, denn dann sollte die Proficrew eintreffen, um die Hakuna Matata nach Izola zurückzusegeln. 

Es hieß Meilen segeln, um die Strecke zu schaffen. Zwei Freunde kamen auf Besuch und verbrachten jeweils eine Woche mit uns am Boot. Schön langsam verabschiedeten wir uns innerlich von diesem besonderen Jahr. 


August

Ankunft in Barcelona. Sommer. Hitze. Ich habe logistisch die Hände voll zu tun die Übergabe des Bootes an die Überstellungscrew zu managen und auch für unseren Heimflug alles auf Schiene zu stellen. Plötzlich geht alles sehr schnell. Bereits am 10. August treten wir den Heimflug an. Wir nehmen uns den restlichen August "frei" um gut ankommen zu können. 

Es wird nicht reichen. Ich falle in ein großes Loch und zugegeben bin ich heute Ende des Jahres noch immer nicht vollständig wieder herausgekommen. Die besondere Zeit wirkt nach. 

Dennoch freue ich mich auf Präsenzveranstaltungen mit Teams und Gruppen, face to face Arbeit mit Menschen und gute Gespräche! 


September

Das Seminarleben hat mich wieder. Wie hier im Hotel Schlosspark Mauerbach bei Wien. Ich genieße die Arbeit mit Teams und Gruppen in vollen Zügen. Endlich wieder face to face. Endlich wieder unmittelbar in der Gruppe. So geht es den Teilnehmer*innen ebenso. 

Der Herbst ist voll gepackt mit Veranstaltungen, Workshops und Arbeit an der Initiative Stadt des Miteinanders. Privat heißt es im anderen Leben wieder ankommen und intensiv die Kinder beim Wiedereinstieg in die Schule begleiten. Keine einfache Tätigkeit. Viele Anstrengungen hinter mir, viele Anstrengungen vor mir. 


Oktober

TEAMbuilding hoch oben auf der Rax mit Barbara und Peter. 

Seminar im Ballettsaal. Kommunikation und Konfliktmanagement für Kulturmanger*innen.

DreamTeams mit Florian Schober gemeinsam betreuen, wie hier in der Villa Vita. 

Late Night Work im Seminarhotel. Der Oktober hatte viele Auswärtsübernachtungen.

5 Glaubensgemeinschaften friedlich vereint in Tulln. Die Arbeitsgruppe "spirituelle Brückenbauer" der Initiative Stadt des Miteinanders in Tulln - als Projektleiterin freute mich der gemeinsame Auftritt anlässlich der Amtseinführung von Frau Lauxmann in der evangelischen Kirche sehr. 


November

Voller Vorfreude auf 2 Tage Workshop im Berghotel Tulbingerkogel.

40 Teilnehmende beim Nachbarschaftstreffen "Tulln zu Gast" - ein von mir mitentwickeltes und koordiniertes Vernetzungsformat. 

Mit Dr. Matthias Strolz nach dem 2-Tages Workshop "Sei Pilot:in des Lebens!"

Wieder Fortbildung, diesmal zu Wasser. Intensivkurs mit Doris und Roman von Nautika - Hafenmanövertraining in Izola. 

Planung für 2023 startet bei mir Ende November. 


Dezember

Das Nachbarschaftstreffen Tulln zu Gast im Dezember in der Tullner Zuckerfabrik schlägt alle bisherigen Rekorde: fast 50 Teilnehmende.

Der Stadt des Miteinanders Adventkalender wird heuer durch ein Gemeinschaftsmusikprojekt bereichert. Ich singe ebenfalls mit. 

Die Pfadfindergruppe Tulln feiert 110 Jahre Bestehen. Ich gratuliere als Landesleiterin der Niederösterreichischen Pfadfinder*innen. 

Auch online darf ich im Dezember Gruppen betreuen - leider immer noch in unserem temporären, improvisiertem Zuhause. 

Ergebnis des musikalischen Gemeinschaftsprojekts der Stadt des Miteinanders. Seit Anfang 2018 bin ich Projektleiterin der Tullner Initiative. 

Damit wünsche ich dir Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch! 


Meine Impulse für 2023

Die Jahre 2021 und 2022 waren sehr ereignisreich für mich. Die Reise mit der Familie hat viel verändert: unsere Beziehungen sind noch stärker geworden. Über mein eigenes Business habe ich mir viele Gedanken gemacht, folgende Impulse möchte ich nach 2023 mitnehmen: 

  • Als vielseitig interessierter Mensch fällt es mir leicht viele unterschiedliche Bälle in der Luft zu halten, vielseitige Projekte zu betreuen und vielseitige, bunte Themen zu bespielen. Diese Stärke werde ich 2023 ausbauen und noch stärker einsetzen. 
  • Am liebsten arbeite ich mit und für Teams und Gruppen. Das wird ein Fokus 2023. Denn ich möchte auch dir zeigen, wie du lösungsorientiert mit Teams und Gruppen arbeitest! 
  • Mir ist klar geworden, dass noch eine entscheidende Leistung in meinem Portfolio fehlt, die ich zwar seit Jahren aktiv einsetze, aber nie nenne: Facilitation. Was ich genau darunter verstehe und wie dir das bei deiner Arbeit weiterhelfen kann, demnächst mehr!
  • Ich unterstütze alle, die selbst Piloten ihres Lebens sein wollen und wissen, dass sie ihr und das Schicksal ihrer Teams selbst in der Hand haben. Noch mehr denn je möchte ich Eigenverantwortung und Selbstwirksamkeit fördern! 

Welche Impulse nimmst du dir mit für 2023?

Wie reflektierst du dein Jahr 2022? 


Als Geschenk zum Jahresende habe ich dir ein "Wheel of Life" in der Lösungsorientiert.at Edition zusammengestellt. Die Erklärung wie es funktioniert findest du im PDF. Der Download ist absolut frei! 

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Jahresreflektion 2022

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