Starke Menschen & die Krise. Mein Coronavirus Tagebuch.

Starke Menschen & die Krise. Mein Coronavirus Tagebuch.

Am 12. März war für mich plötzlich alles anders. Der Coronavirus hatte Österreich endgültig erreicht und die Bundesregierung kündigte erste, drastische Schritte an. Von einem Moment zum nächsten, musste ich auf „Krisenmodus“ umschalten. Statt Teamveranstaltungen zu betreuen und Mediationen abzuhalten, wurde ich maßgeblich in die Tullner Krisenkommunikation eingebunden. Seither habe ich ein Kommunikationskonzept aufgesetzt, betreue inhaltlich / technisch die Seite www.stadtdesmiteinanders.at und moderiere die Facebookgruppe „Tulln hilft!„. Die letzten Tage haben mich auch zum Nachdenken gebracht. Meine Gedanken möchte ich, wie eine Art Tagebuch, auf dieser Seite teilen. Du kannst diese auch laufend auf meiner Facebookseite und meinem LinkedIn Profil verfolgen:


Mittwoch, 6. Mai 2020

Neuer Start ins soziale Leben?!

Seit Anfang des Monats sind die Ausgangsbeschränkungen aufgehoben und das Treffen von Menschen ist leichter geworden. Eigentlich Grund zur Freude, oder?

Plötzlich fällt mir allerdings auf, dass mir der zunehmende Kontakt mit Menschen gar nicht mehr so leicht fällt. Ich fühle, dass die vergangenen Wochen Spuren hinterlassen haben. Wie tief diese sind, weiß ich noch nicht. Jedenfalls empfinde ich Treffen zunächst anstrengend.

Diese Gefühle verwirren und beschämen mich

Ich, die jahrelang schon mit Gruppen und Teams arbeitet, empfindet plötzlich Anstrengung im Umgang mit Menschen? Was soll denn das?!

Nur ganz ruhig, denke ich mir dann. Gib dir die Zeit, das was anders ist, zu verdauen. Gibt auch den anderen Zeit. Jeder in seinem / ihrem Tempo.

Und ich frage mich: geht’s nur mir so?

Montag, 7. April 2020

So etwas wie „Normalität“

Mittlerweile hat die Osterwoche begonnen. Die letzten Tage sind ruhiger als davor verlaufen. Menschen in meiner Umgebung Tulln haben sich scheinbar an das Leben in der Krise gewöhnt, es scheint so etwas wie „Normalität“ eingetreten zu sein. Ich schreibe „scheinbar“, denn ich bin mir sehr bewusst, dass ich nur aus meiner sehr subjektiven Position und Wahrnehmung heraus schreibe.

Die Moderation der Facebookgruppe ist angenehmer und produktiver geworden. Menschen verstehen, dass Kooperation wichtig ist. Auch wenn manchmal noch eine hitzige Diskussion entfacht wird, im großen und ganzen funktioniert das Miteinander.

Persönlich habe ich begonnen Pausen zu machen. Die ersten beiden Wochen waren von 24 / 7 akuter Aufmerksamkeit und Arbeit geprägt. Nun kann so etwas wie ein „normaler“ Arbeitstag stattfinden. Es ist ok am Wochenende frei zu machen. Die Situation lässt es zu.

Wichtig war es mich an meinen Eintrag vom 23. März zu erinnern: auch starke Menschen brauchen ein Team!. Ja, ich brauchte mein Team um die eigenen Batterien aufzuladen. Was mir auch hilfreich war: die Fähigkeit meine Ressourcen zu nützen. Mir war bewusst, dass ich weniger Zeit am Bildschirm verbringen muss, um komplett aufzuladen. Kurzerhand bestellte ich bei meiner Wiener Tante Garn und Häkelnadeln. Noch nie zuvor hatte ich Häkelprojekte in Erwägung gezogen. Jetzt war das erste Mal im meinem Leben.

Kein Spaß. Ich begann zu häkeln. Es war eine handwerkliche Tätigkeit, die drei Faktoren erfüllte:

  1. Es beschäftigt meine Hände, die nur schwer still halten und „nichts tun“ können.
  2. Es beschäftigt meinen Geist, der durch das Zählen der Maschen entspannt und abschalten kann.
  3. Es produziert farbenfrohe Dinge, die positive Atmosphäre und Freude bringen!

Eine ideale Kombination!

Hier ein kleiner Einblick in meine Werke, der letzten Tage:

Fotos:
Häkeln als Entspannung für Körper und Geist, meine Corona Strategie 🙂


Donnerstag, 26. März 2020

Schokoladeneskalation!

Und da ist er! Der Tag der Schokoladeneskalation. Eigentlich kann ich gar nicht genau sagen was heute anders war, aber irgendwas lag heute in der Luft. Der Morgen begann schon mit einer sehr heiklen Moderation in der Facebookgruppe. Eine Frau schildert ihr frustrierendes Erlebnis im Spital (aus ihrer Sicht) keine Hilfe bekommen zu haben, obwohl sie Symptome wie Fieber und Schmerzen in der Lunge zeigte. Bestürzte Kommentare, Anklagen und Beschimpfung auf das „System“ waren die Folge.

Der Krankenhaus Post

Grundsätzlich haut mich so ein Thread (so nennt man einen Post inklusive seiner Kommentare) nicht aus den Socken. Eigentlich Routine. Ich versuche zunächst die Situation zu erfassen und stelle Fragen zur Konkretisierung. Dann folgt Normalisierung als Interventionstechnik: „Ja, Geschichten wie diese treiben unsere Emotionen in die Höhe, ganz normal.“ In weiterer Folge bitte ich dennoch von Anklagen, gegenseitigen Angriffen und Mutmaßungen warum und wieso das so passiert sei und wer daran Schuld ist, Abstand zu nehmen. Um schließlich alle wieder daran zu erinnern, dass es darum geht die Möglichkeiten und positiven Dinge der Lage zu erkunden. Die Transformation gelingt in 90 % der Fälle und stößt auf große Dankbarkeit. Wichtig: immer anerkennen, dass es gerade echt schwierig ist für alle. Tatsache. Es gibt nichts schön zu reden!

Und dann war da plötzlich Schwere

Ich glaube nicht, dass es unbedingt direkt in Zusammenhang steht, aber am Ende der „erfolgreichen“ Moderation (es dürfen auch Widersprüchlichkeiten stehen bleiben), spürte ich auf einmal Schwere in mir. Und die ging den ganzen Tag nicht weg.

Auch eine unspektakulär verlaufende Lagebesprechung des Krisenstabs, dem ich angehöre, änderte nichts an meiner inneren Verfassung. Ich habe auch aufgehört über den Ursprung nachzudenken. Ich möchte heute zum Ausdruck bringen, dass es ok ist, wenn Tage „dünkler“ verlaufen. Auch ich bin keine Zuversichts- und Hoffnungsmaschine. Auch ich durchlebe schwierige Zeiten. So wie heute. Diese Gefühle wollen gefühlt werden. Daher versuche ich sie zuzulassen.

Was soll’s, Schokoeskalation!

Danke für diese wunderbare Bohne, die einem von jetzt auf gleich Glücksgefühle bescheren kann! Keine Sorge, alles im grünen Bereich. Eine mittelschwere Schokoeskalation später, geht es mir ein wenig besser.

Und jetzt wo ich mein „Geständnis“ darüber aufgeschrieben habe, geht es mir noch viel besser.


Mittwoch, 25. März 2020

Wofür stehen wir?
Das macht uns die Krise deutlich.

Heute begann mein Arbeitstag wie jeden Tag gegen 8.30 Uhr. Mein Eindruck: zumindest hier in Tulln an der Donau hat man sich an den neuen Alltag gewöhnt. Seit dieser Woche werde ich nicht mehr vor 8 oder nach 20.00 Uhr wegen Notfällen angerufen, schlimme Fetzereien in der Facebookgruppe gab es die letzten beiden Tage auch nicht. (Wie du als aufmerksamer Leser vielleicht gesehen hast, arbeite ich derzeit in der kommunalen Krisenkommunikation)

Es war Zeit mich umzusehen und zu beobachten. Was zugegeben gar nicht leicht ist, wenn ich selbst im Home Office sitzend, auf die diversen Medien und individuellen Telefonate angewiesen bin. Ich gebe dir daher zu bedenken, wenn du meine Wort liest, dann erzähle ich dir meine ganz persönliche Wahrnehmung, die nicht unbedingt der „Wahrheit“ entsprechen muss.

Kreativität und Innovationsgeist vs. Opferrolle

Mich beeindruckt mit welche Kreativität so manches Unternehmen auf die veränderte Situation reagiert. In Windeseile werden neue Geschäftsmodelle erschaffen oder Konzepte aus der Schublade geholt, die vielleicht nach dem Motto „die Menschen sind digital noch nicht so weit“ früher mal verworfen wurden.

Aber auch analoge Lösungen begeistern mich. Ganz konkret zum Beispiel mein Kooperationspartner Florian. Wer meinem Instagram Account folgt, der kennt ihn (der Typ mit dem hellgrünen T-Shirt) von teils skurrilen, gemeinsamen Fotos. 🙂 Er hat vor einiger Zeit sogenannte Escape Boxen entwickelt. Selbst zusammengebaute Holzboxen in Form eines Näh-Kästchens, wo ein kleines Team aus ca. 4-5 Leuten mittels Lösen von Rätseln und Codes ein verstecktes Fach finden und öffnen muss. Ursprünglich gedacht fürs Teambuilding oder für Firmenfeiern, bringt er diese kostenfrei geliefert gegen einen Kostenbeitrag an Privathaushalte um den Isolationsaufenthalt zu versüßen. Das nenne ich „das Beste aus der Situation gemacht“!

Auf der anderen Seite sehe ich auch Schockstarre und Opferhaltung. Diese Haltung der Situation gegenüber ist für mich als lösungsorientiert denkender Mensch schwer zu verkraften. Mir ist bewusst, dass es einige Branchen sehr hart trifft und Umsätze komplett wegbrechen, aber es gibt doch immer einen neuen Weg.

Das soll keine Anklage, sondern eine Ermutigung sein!

  1. Besinne dich auf ALLE deine Fähigkeiten, Talente und Ressourcen.
  2. Erkunde Tätigkeitsbereiche, Geschäftsideen oder Konzepte, die du vielleicht mal hattest, aber verworfen hast.
  3. Erwache aus der Schockstarre, beobachte dein Umfeld – was wird jetzt ganz dringend gebraucht? Welcher NEUER Bedarf entsteht?

Bitte versuche Lösungen zu sehen, statt Probleme zu suchen. Das wünsche ich mir, denn nur mit dieser Haltung werden wir es schaffen unsere Wirtschaft am Leben zu halten. Eine Rezession kann auch eine große Chance sein, wenn man die Krise auch von dieser Dimension betrachten kann.

Spielt mein Team mit? Wofür stehen wir wirklich?

In der Krise zeigt sich nicht nur wofür du persönlich stehst: ob du den Kopf in den Sand steckst und hoffst gerettet zu werden oder dich selbst auf den Weg machst neue Ufer zu erkunden. Sie zeigt dir auch wie stark dein Team bzw. das Miteinander in der Belegschaft oder unter deinen Kooperationspartnern ist.

Jetzt zeigt sich vielerorts wer schon rechtzeitig auf den Zusammenhalt, die gute Arbeitsatmosphäre und Solidarität in der Belegschaft Wert gelegt hat, der hat eindeutig die Nase vorn.

Unter der Flagge der positiven Zusammenarbeit lässt es sich wesentlich besser durch die derzeitigen Untiefen navigieren!

Verstreut in die Home Office Welten dieser Nation zeigen sich unterschiedliche Bilder:

  1. Diejenigen, die nun traurig daheim sitzen und die Kollegen vermissen. Kein Kuchen mehr in der Teeküche! ;(
  2. Diejenigen, die freudig zuhause sitzen, weil sie die Kollegen endlich nicht mehr täglich sehen müssen, sondern nur noch das Notwendigste miteinander sprechen. Yes! Endlich bin ich die Gfrieser los!
  3. Diejenigen, die weiterhin oder sogar wesentlich mehr produktiv arbeiten und täglich ihre Dosis Kommunikation über Videokonferenz inhalieren. Nach dem Motto „Jetzt erst Recht!“.
  4. Diejenigen, die endlich nicht mehr die vorgesetzte Person im Nacken haben. Ah, endlich mal ein bisschen Pause zwischendurch machen!

Ob die Produktivität deines Teams bzw. deiner Kooperationspartnerschaft steigt oder sinkt, hängt einerseits am besprochenen Fundament des Zusammenhalts und andererseits an deinen Führungsqualitäten auf Distanz.

Spätestens jetzt wäre ein guter Zeitpunkt zu überlegen wofür du und dein Unternehmen stehen wollt. Was zeigt dir die Krise? Welches Bild präsentiert sich? Wie reagieren Belegschaft oder Kooperationspartner? Welches Verhalten beobachtest du? Welche Ideen hast du das Ruder zu bewegen und deinen Steuerkurs optimal zu gestalten?

Ich helfe dir gern bei Navigationsschwierigkeiten mit vertraulichen Gesprächen.

Das Gestalten des Miteinanders und das Bearbeiten von Konflikten war noch nie so wichtig wie jetzt. Sag dir immer: du schaffst das!


Montag, 23. März 2020

Auch starke Menschen brauchen ein TEAM!

Der Coronavirus verändert nachhaltig unser Leben. Immer wieder höre ich von Menschen in meinem Umfeld privat wie beruflich: Du machst so viel, wie schaffst du das alles? Wie kannst du immer noch so positiv bleiben? Wird dir deine Arbeit eh nicht zuviel? Wie machst du das? Du scheinst endlos Energie zu haben!

Heute meine Gedanken dazu: Auch ich bin kein Übermensch, auch mir als professionelle Konfliktmanagerin wird es manchmal zu viel, doch ich habe meine Ressourcen im Griff. Ich möchte dir heute mitgeben: Bist du in einer verantwortungsvollen Position, fühlst du dich bestimmt oft alleine und überfordert. Das ist vollkommen normal. Klar du kannst das nicht so öffentlich auf den Tisch legen, was du aber machen kannst ist für dich selbst zu sorgen!

Bau dir ein – ich nenne es so – Wartungs-Netzwerk auf!

Meine gute, stabile Konstitution in diesen Zeiten ist Produkt vieler Faktoren und Arbeit an mir selbst: Viel Selbstreflexion, ich nehme selbst Coaching in Anspruch, ich habe Menschen, die ich als Mentoren bezeichne, ich gehe einmal im Monat zu einer wirklich guten Massage, ich mache Yoga und Tanz regelmäßig, ich setze unter Kolleginnen und Kollegen auf Zusammenarbeit und tausche mich vertrauensvoll aus, ich spreche klarerweise auch mit Familie und guten Freunden, ich lasse bewusst Arbeitsdinge im Arbeitszimmer liegen und halte mein Schlafzimmer als Ruheort frei und ich nehme ganzheitliche, medizinische Leistungen in Anspruch, die mich ebenfalls im Gleichgewicht halten. Hinter all den Punkten stehen Menschen, die für mich mein „Wartungs-Netzwerk“ bilden. Wenn du so willst, MEIN TEAM!

Sprich, ich tu sehr viel aktiv und eigenverantwortlich um mich selbst in Balance zu halten um wieder für meine Kunden in bester Kondition auftreten zu können. Klar: es gibt immer auch schwierige Phasen, doch auch dann weiß ich wie ich mich über kurz oder lang wieder heraushole.

Was möchte ich dir heute mitgeben?

Du bist ein starker Mensch, aber du musst nicht alleine handeln. Du darfst dir Unterstützung suchen, du darfst auch dein Wartungs-Netzwerk haben! Bau dir – gerade jetzt – ein virtuelles Team auf, das dich gut in Balance hält. Kooperation ist wichtiger denn je. Alles Gute – ich bin für dich da!


Samstag, 21. März 2020

Hinter jeder Ecke, lauern ein paar Richtungen!

Eine Woche Ausgangsbeschränkungen und Isolation wegen Coronavirus. Allein wenn ich das so schreibe, klingt es ziemlich bedrohlich. In Wahrheit machen wir das Beste daraus. Frei nach dem Motto „Hinter jeder Ecke lauern ein paar Richtungen“. Vielleicht ist es auch mein endloser Optimismus, aber ich fühle mich innerlich ruhig und stark, ganz so als wäre die Krise mein natürlicher Lebensraum. Als Mediatorin ist er es wohl auch. In Konfliktsituationen herrscht viel Verwirrung, Missverständnis, Tunnelblick und meistens haben die Beteiligten keinen Überblick mehr, weil die Kommunikation aussetzt. Ähnlich ist es jetzt. Business as usual ist es dennoch nicht.

Was heißt „das Beste draus machen“? Erst heute war es sehr kreativ. Wir hatten virtuellen Quizabend mit 2 anderen Familien. Jede hat sich 15 Fragen ausgedacht und über „Share Screen“ Zoom haben wir uns gegenseitig auf die Probe gestellt. (wir haben leider nicht gewonnen) Bei Schule Zuhause haben wir bereits Erfahrung und packen diese jetzt geballt aus. Unseren Kindern hilft ein Tagesplan mit festen Zeiten. Vor allem auch Bereiche, wo ganz klar Freizeit angesagt ist oder Nase in die Sonne halten. Ich sitz zwar hauptsächlich am Rechner oder tippsel in meinem Handy oder telefoniere, aber dazwischen versuche ich möglichst frische Luft zu schnappen, zu tanzen, Musik zu hören oder was vorzukochen. So gehen die Tage ins Land. Manchmal verschwimmen sie. Manchmal weiß ich nicht mehr was gestern war. Es hilft mein Tagebuch zu schreiben. Dort notiere ich besondere Ereignisse, wann und wie ich arbeite, was wir als Familie tun usw. Morgen ist Sonntag. Unser Ablauf wird nicht viel abweichen.

Ich hoffe du kannst hinter deiner Ecke ein paar Richtungen erkennen. Du musst dich nicht entscheiden, aber diese wahrzunehmen ist hilfreich. Veränderung bedeutet Chance, auch wenn Vieles schmerzlich ist. Gute Nacht.


Dienstag, 17. März 2020

Moderation einer Facebookgruppe zur Coronavirus Krisenkommunikation!

Seit ein paar Tagen moderiere ich quasi full time eine Facebookgruppe zur regionalen Vernetzung im Auftrag der Stadtgemeinde Tulln. In Zeiten von Coronavirus gilt es hier Konflikten konstruktiv zu begegnen. Ich möchte dir erzählen, was ich dort als hilfreich empfinde:

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Positive Kommunikation und das Lenken der Gedanken auf „was ist möglich“, #lösungsorientiert #ressourcenorientiert ist wichtig um die Handlungsfähigkeit aller zu Stärken.

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Klare Spielregeln worum es in der Gruppe geht und welchen regionalen Bezug sie hat. Der Bewegungsspielraum jedes einzelnen ist kleiner geworden, regionale Information gewinnt an Bedeutung.

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Freundliche, aber bestimmte und vor allem klare Worte in der Moderation helfen strukturiert zu bleiben.

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Konkretisieren ist wichtig. Verallgemeinerte Bedenken und Sorgen durch Fragen „auf den Boden bringen“ und den Menschen dadurch helfen Klarheit zu gewinnen.

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Das sind vorerst ein paar entscheidende Vorgehensweisen, die dir auch in der Kommunikation mit deinem Team helfen können. Vergiss nie, dass hinter deinen Arbeitskräften Menschen stecken, die dich als Führungskraft jetzt auch menschlich erleben wollen. Alles Gute!


Mittwoch, 14. März 2020

Warum es ruhiger auf Mediation+ ist – oder etwas doch nicht?

Hallo! Die nächsten Tage wird es verständlicherweise hier auf Facebook ruhiger werden. Ich habe alle Hände voll zu tun eine Tullner fb Gruppe zu Austausch und Unterstützung im regionalen Raum in meiner Funktion als Projektleitung der Stadt des Miteinanders zu moderieren. Das erfordert sehr viel Konfliktmanagement, zuhören, eingehen auf Menschen und vor allem Struktur und Ruhe. Nichts desto trotz kannst du mich – wenn du online Unterstützung zu Konflikt & Teamkommunikation (auch digitaler) brauchst, jederzeit unter stefanie@loesungsorientiert.at erreichen. Ich bin nach wie vor für dich als Unternehmen oder Führungskraft da!


Dienstag, 10. März 2020

Coronavirus. Umsteigen auf neue Wege!

Aktuell:
Ich bin technisch gut aufgestellt und kann Coachings, Mediationen und teilweise Teamevents auch online abhalten!

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